Archiv Mitteilungen


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Neue Unterhaltungsrahmenpläne

In diesem Jahr sind die Unterhaltungsrahmenpläne für den Idenser Graben, Lehmbüntegraben, Oberer Barnegraben, Ortsvorfluter Holtensen, Osterriehe und Seegraben neu in das entsprechende Verzeichnis aufgenommen. Damit liegen die Unterhaltungsrahmenpläne für einen großen Teil der Gewässer vor, die (ganz oder in Teilbereichen) durch den UHV53 regelmäßig gemäht / geräumt werden. Auch im kommenden Jahr sollen weitere Rahmenpläne angefertigt werden, um als Grundlage für die Unterhaltung, die Entwicklung und die Renaturierung der Gewässer 2. Ordnung in unserem Verbandsgebiet zu dienen.

Aufgestellt im August 2014, Werner Dreyer und Frank Faber, UHV53

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Presseartikel

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Renaturierung der Einmündung des Haster Baches in die Südaue

Der UHV53 setzt die Maßnahmen zur Renaturierung und Verbesserung der Gewässer im Sinne der Wasserrahmenrichtlinie in seinem Verbandsgebiet fort. In diesem Jahr soll der Einmündungsbereich des Haster Baches verändert werden, der UHV 53 ist Maßnahmenträger für diese auch mit Landesmitteln geförderte FGE-Maßnahme (Fließgewässerentwicklung) zur Wiederherstellung der Durchgängigkeit in diesem Bereich – u.a. durch Auenentwicklungsmaßnahmen und den Bau einer Sohlgleite.

Veranlassung: Derzeit mündet der Haster Bach mit einem steilen (befestigten) Sohlabsturz von rund 2 Meter in der Nähe des Mittellandkanals in die Südaue. Die vorgenannte Durchgängigkeit ist deshalb an dieser Stelle nicht gegeben, selbst schwimmstarke Forellen können die weitaus längste Zeit des Jahres nicht von der Südaue in den Haster Bach, Haster Waldbach und Nebengewässer gelangen (kein Laichaufstieg). Dieses gilt umso mehr für die anderen Fischarten und eine Vielzahl von Kleinlebewesen im Gewässer.

Umsetzung: Da ein Rückbau des bestehenden Sohlabsturzes aus diversen Gründen nicht erfolgen kann, wird durch den (hochwasserneutralen) Bau eines naturnahen Umleiters und einer Sohlgleite gewährleistet, dass die Voraussetzungen für die Durchgängigkeit zukünftig gegeben sind: z. B. raue Sohle ohne (größere) Sohlsprünge, konstante und ausreichende Lockströmung und Gewässertiefe – alles mit dem Ziel, diese Gewässer, die sich im südwestlich angrenzenden Bereich des Haster Waldes sehr natürlich entwickeln konnten, barrierefrei an die Südaue und das nachfolgende Gewässernetz anzubinden.

Derzeitiger Stand: Die für diese Maßnahme benötigten Grundstücke wurden erworben, Förderbescheid und wasserrechtliche Genehmigung liegen vor – die entsprechenden Baumaßnahmen sollen und können deshalb noch in diesem Jahr erfolgen.

Kosten: Die förderfähigen Gesamtkosten betragen etwa 70.000 €, davon übernimmt das für die FGE-Förderung zuständige Landesamt NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) 80 %, den Rest teilen sich die Stadt Wunstorf und der UHV53.

Aufgestellt im Oktober 2013, Werner Dreyer und Frank Faber, UHV53

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Gewässerrandstreifen an der Sachsenhäger Aue

Der UHV53 hat durch Vermittlung des Bürgermeisters von Auhagen, Herrn Blume, zwei Wiesengrundstücke kaufen können, die direkt an die Sachsenhäger Aue angrenzen. Damit ist die Möglichkeit gegeben, einen Teil dieser Wiesen als Randstreifen der Aue zuzuordnen. Mit den angrenzenden Anliegern werden derzeit Verhandlungen geführt, um durch Landtausch weitere Randstreifen an die Sachsenhäger Aue zu legen: So können wir das Gewässer ganz im Sinne der Wasserrahmenrichtlinie verbessern und gleichzeitig durch Beschattung den Unterhaltungsaufwand reduzieren – oder mit anderen Worten: Gewässerentwicklung braucht Platz.

Aufgestellt im Oktober 2013, Werner Dreyer, UHV53

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Gewässerentwicklungsplan West- und Südaue

Die in dem Gewässerentwicklungsplan West-und Südaue unter anderem aufgelistete Maßnahme am Haster Bach wird bereits durchgeführt.

Beim NLWKN (Niedersächsisches Landesamt für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) haben wir für das kommende Jahr aus diesem Gewässerentwicklungsplan den Umbau der Ausmündung der „Alten Südaue“ aus der verlegten Südaue angemeldet.

Eine Berücksichtigung vorausgesetzt, wird dann in 2014 eine sogenannte FGE-Maßnahme (Fließgewässerentwicklung) beantragt - mit dem Ziel, die Wasserführung in der Alten Südaue, die sich in den Jahren nach dem Ausbau von West- und Südaue stetig verschlechtert hatte, wieder zu verbessern. So soll dauerhaft gewährleistet werden, dass der Alten Südaue wieder die im gültigen Planfeststellungsbeschluss festgelegte Wassermenge von 250 l/s bis zu 1 m³/s zugeführt wird bzw. fließen kann.

Entsprechende Planungen für den Umbau sind in Auftrag gegeben, um die Voraussetzungen zu schaffen, dass die Maßnahme im nächsten Jahr auch durchgeführt werden kann.

Derzeit liegt nur eine grobe Kostenschätzung vor – etwa in Höhe der o. a. FGE-Maßnahme Haster Bach. Wir hoffen, dass das NLWKN 70 % fördert, den Rest würden sich dann die Stadt Wunstorf, die Region Hannover und der UHV53 teilen.

Aufgestellt im Oktober 2013, Werner Dreyer und Frank Faber, UHV53

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Naturnahe Entwicklung des Ziegenbaches

Nach der im Jahr 2000 in Kraft getretenen EU-Wasserrahmenrichtlinie besteht die Verpflichtung, innerhalb bestimmter Fristen einen „guten ökologischen Zustand“ der Gewässer zu erreichen. Für den Ziegenbach ist ein wesentliches Hindernis auf diesem Weg seine Strukturarmut unterhalb der Ortslage Lüdersfeld.

Daher haben - im Rahmen der Flurbereinigung Lüdersfeld - der Landkreis Schaumburg und der UHV 53 die Chance genutzt, Gewässerrandstreifen am Ziegenbach (und auch am Heßbach) einrichten zu lassen, um mit und durch diese Flächen Raum für eine naturnahe Entwicklung der Gewässer zu erhalten.

Zusammen mit dem Landkreis Schaumburg konnte (durch ein Fachbüro aus Hannover) ein Gewässerentwicklungsplan (GEPL) für den Ziegenbach aufgestellt werden, indem die Gestaltung von Gewässer und Randstreifen festlegt wurden.

Bei den Randstreifen handelt es sich um i. M. etwa 10 m breite Flächen auf fast 4 km Länge an den Unterläufen beider Gewässer südlich des Mittellandkanals, die zwischenzeitlich vollständig in das Eigentum des UHV 53 übergegangen sind.

Auf Grundlage des GEPL´s wurde eine wasserrechtliche Genehmigungs- und Ausführungsplanung zur Renaturierung des Ziegenbaches erarbeitet, die u. a. auch den schadlosen Hochwasserabflusses zu betrachten hatte. Es sollte sichergestellt werden, dass durch die geplanten Maßnahmen

  • Laufverschwenkungen
  • Einbringung von Strukturelementen
  • Erstellung von Bermen
  • Gehölzpflanzungen
  • Reduzierung der Gewässerunterhaltung

keine Verschlechterung des bisherigen Hochwasserabflusses erfolgt.

Für den Randstreifenkauf, die Ausführungsplanung und die (vor kurzem fertiggestellten) Baumaßnahmen am Ziegenbach hatte der UHV 53 als Maßnahmenträger beim Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLKWN) einen Antrag zur Förderung der Fließgewässerentwicklung gestellt.

Mit Zuwendungsbescheid vom 9.8.2012 hat das NLWKN eine Zuwendung von 80 % der Gesamtkosten (bei einer 12jährigen Zweckbindungsfrist der geförderten Maßnahmen) bewilligt.

Der UHV 53 möchte sich abschließend bei den engagierten Mitarbeitern des NLWKN, des Landkreises Schaumburg und des Ing.-Büro GEUM für die tatkräftige Unterstützung bedanken.

Werner Dreyer und Frank Faber, im Dezember 2012

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Naturnahe Entwicklung der Rodenberger Aue

Die Regionen Hannover als Träger der Maßnahme für den naturnahen Umbau der Rodenberger Aue zwischen Mittellandkanal und der Kreisstraße zwischen Idensen und Auhagen hat mitgeteilt, dass der Umbau im Jahre 2012 nach der Brutzeit ab 16. Juli 2012. erfolgen wird.

Die Planungen sehen vor, den Lauf der Aue zu verlängern durch, Anlegen von Altarmen, Blänken anzulegen, und eine Hochwasserberme zu schaffen, die verhindert, dass die angrenzenden Flächen, die nicht im Eigentum der Stadt Wunstorf oder der Region Hannover sind, vernässt werden.

Die Pläne sind Anfang 2011 in den Gremien der Stad Wunstorf vorgestellt und mittlerweile von der Region Hannover als zuständiger Behörde genehmigt worden.

Die für den Umbau notwendigen Flächen sind mittlerweile von der Region und der Stadt Wunstorf erworben, so dass die Baumaßnahmen zügig angefangen werden können.

Damit gewinnt die Rodenberger Aue in diesem Bereich eine erheblich bessere Qualität.

Die Rodenberger Aue ist übrigens ein Gewässer, das im Landesprogramm eine besondere Priorität für die ErreichungZiele der EU-Wasserrahmenrichtlinie hat, einen guten ökologischen Zustand zu erreichen.

Werner Dreyer, Oktober 2011

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Gewässerentwicklung an der Rodenberger Aue mit Nebengewässer

Die Rodenderger Aue mit Nebengewässer ist vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten-und Naturschutz (NLWKN) als ein Pilotprojekt Maßnahmenakquise ausgewählt worden. Ziel dieses Projektes ist es, die EG-Wasserrahmenrichtlinie umzusetzen und dabei möglichst zeitnah Verbesserungen der Gewässer zu erreichen. Nach Einschätzung der Experten ist die Rodenberger Aue ein Gewässer, das in relativ kurzer Zeit den Zielen der EG-Wasserrahmenrichtlinie näher gebracht werden kann. Für die Rodenberger Aue liegt auch bereits eine Untersuchung der Strukturgüte und der Störstellen vor, die von der Gebietskoorporation Leine/Westaue finanziert wurde.

Im Rahmen des Pilotprojektes soll es insbesondere darum gehen,

  • Maßnahmen für die Verbesserung des Zustandes vorzuschlagen
  • die Realisierung dieser Maßnahmen prüfen
  • Hinderungsgründe für die Realisierung aufzeigen und Vorschläge für ihre Beseitigung zu machen.

Die Auftaktveranstaltung für das Projekt Gewässerentwicklung Rodenberger Aue mit Nebengewässern hat am 7.6.2010 im Ratskeller Rodenberg stattgefunden. Eingeladen dazu waren u.a. Vertreter der Gemeinden, der Landkreise Hameln-Pyrmont und Schaumburg, der Region Hannover, der Landwirtschaftskammer und der Unterhaltungsverband 53. Das NLWKN hat das Projekt vorgestellt und die Struktur der weiteren Arbeit erläutert.

Es sollen zwei Arbeitsgruppen gebildet werden: Unterabschnitt der Rodenberger Aue im Bereich des Landkreises Schaumburg und der Region Hannover, oberer Abschnitt im Bereich des Landkreises Hameln-Pyrmont.

Eine gemeinsame Sitzung der Arbeitsgruppen hat am 2. August stattgefunden in Lauenau, dort wurde die biologische und chemische Bewertung der Aue und Nebengewässer vorgestellt sowie die Untersuchung der Strukturgüte und der Störstellen. Eine weitere Sitzung ist vorgesehen für den 1. September, Ort und Zeitpunkt des Beginns der Sitzung werden noch mitgeteilt. Die Präsentationen der beiden Sitzungen und die Teilnehmerlisten sind auf der Informations-und Kommunikationsplattform Wasserblick unter: öffentliches Forum/ Länder-Informationen / Niedersachsen / Gebiet Korporationen / Weser / Leine Westaue / Arbeitskreis Rodenberger Aue eingestellt, siehe auch folgender Link: http://www.wasserblick.net/servlet/is/109619/?lang=de
Dort kann auch die Gewässer Strukturgüte Untersuchung eingesehen werden.

 


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